Eene, meene, tot.

Ein bunter Abend zur eigenen Endlichkeit

Eene, meene, tot.

Ein Performanceprojekt zum Thema Sterben.

ARGEkultur Salzburg, 2019

Fotos: Michael Größinger

Eene, meene, tot (Wahl, Schurich, Pizzera, Hartmann Baierlein) 2019.jpg

Pressestimmen

“Mit Eeene meene tot haben sie (Chromosom xx) einen Hit gelandet, der ins Repertoire gehört. Dieses Stück ist origineller und eigenständiger als vieles, was als zeitgenössische Dramatik gehandelt wird(…)Distanz und Selbstironie erlauben trotz des „traurigen“ Themas, keine Sekunde Kitsch- oder Weltverbesserungsverdacht. Zu treffend stechen die neckend und nicht belehrend erhobenen Zeigefinger in die Wunden unserer Tage der Selbstoptimierung und Selfie-Schminkfunktion im Handy. .” (Drehpunktkultur)

 

Nichts ist so sicher, wie die Tatsache, dass wir sterben werden und dennoch ist es diese Tatsache, die am meisten verunsichert. Auch ist das eigene Ende im Grunde nicht vorstellbar, denn wie soll sich die Seiende als Nicht-Seiende denken?

Ist jede/r vielleicht tief in sich absurderweise davon überzeugt, dass es mich nicht „erwischen“ wird?

So wird der Tod von anderen auch zumeist besprochen, als wäre er ein zu verhindernder Unfall gewesen, als eine Summe von begangenen Fehlern, die man selbst zu umgehen versuchen wird.

Zu denken aber ist: Der Tod ist kein Unfall, sondern eine Notwendigkeit, eine Unumgänglichkeit. Ist dieser Gedanke überhaupt ertragbar? Und wenn nicht, was sind die Verdrängungsmechanismen und Strategien?

„Eene, meene, tot“ ist ein Abend, der sich mit diesen Mechanismen und Strategien auseinandersetzt: Mit Witz, Ernst und Sinn für die Absurdität des Daseins.

2019-03-13_21_EENE MEENE TOT_Chromosom XX_51 © Michael Grössinger.jpg

Pressestimmen:

“Überhaupt nimmt der auch sprachlich und situationsspezifisch nicht ungeschickt montierte und komponierte, durchaus dem Skurrilen zugeneigte Abend das Ernste ernst, aber nie zu schwer, auch wenn die Situation durchaus ausweglos ist. Denn sterben müssen wir alle einmal. Und das Leben ist, so gesehen, deswegen absurd genug. Warum also nicht noch zeitgerecht ein wenig darüber lachen?” (Salzburger Nachrichten)

mit benjamin baierlein, elke hartmann, katharina pizzera, cordula schurich und volker wahl

spielleitung: bernadette heidegger, assistenz: armela madreiter

bühne: ragna heiny