GUTMENSCHENTHEATER

Erstes österreichisches Gutmenschentheater

stückentwicklung des kollektivs zum thema theater hinter den kulissen

Fotos: Andreas Hechenberger

Der Blick hinter die Kulissen:

Aber wie sieht es aus hinter den Kulissen? Wie sieht es aus mit sozialer Gerechtigkeit, mit Korruption, kapitalistischen Arbeitsbedingungen und all den Themen, die auf der Bühne kritisiert und angeprangert werden? Was ist mit Schauspielchefs, die Arbeitslose auf die Bühne stellen, aber selbst mit dem Rolls Royce vorfahren? Was mit dem berühmten Bett, durch das man sich durchschlafen muss, mit Freunderlwirtschaft und Ausbeutung der Mitarbeiter*innen?
Gibt es das hinter den Kulissen der „Bretter, die die Welt bedeuten“ und wenn ja, wie ist das zu beurteilen? Muss man Kunst und Künstler*in sauber voneinander trennen? Ist Moralisieren da nicht angebracht?
Ein Abend gewidmet dem Kampf gegen die eigene Abschaffung. Ein wenig grotesk, absurd und natürlich ganz, ganz gut gemeint mit vielen richtig guten Menschen. Einfach gut eben.

 

mit benjamin baierlein (musik), sophie hichert, stephan lewetz, katharina pizzera, volker wahl, bühne: ragna heiny, spielleitung: bernadette heidegger

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Pressestimmen: “In kurzweiligen und witzigen 13 Szenen, die in Summe mehr sind als nur ihre einzelnen Teile, erzählen sie von ihren Erfahrungen in und mit der Kunstwelt. Sie beleuchten das Theater hinter dem Theater: bei Proben, Castings und Premierenfeiern, zwischen Mobbing, Solidaritätsmangel, Korruption, Freunderlwirtschaft, feudalen Chefs und Ausbeutung. Der Schein dominiert dabei die Umwelt der vier semi-erfolgreichen und glücklosen SchauspielerInnen. Sie selbst geben sich gerne als Gutmenschen. Aber nur auf der Bühne.” (Unipress)

Pressestimmen:

“Einen Abend gegen die eigene Abschaffung – grotesk, absurd und ganz, ganz gut gemeint“ verspricht schon der Untertitel des von Regisseurin Bernadette Heidegger und ihrem Schauspielteam erarbeiteten Stücks. Dabei stützen sie sich nicht nur auf kluge Texte von Theaterintellektuellen wie Peter Handke, Christoph Schlingensief oder Max Reinhardt, die clever in das überspannte Alltagsgeplapper der Schauspieler eingewoben sind, sondern auch auf musikalische Zwischenspiele. (…)

Über sich selbst ernsthaft lachen zu können und es zu ertragen, wenn andere ins spöttische Gelächter einstimmen, ist eine menschliche Qualität, die nicht nur Schauspielern mehr als gut steht. Mit seinen selbstironischen Selbstreflexionen nimmt das „Erste österreichische Gutmenschentheater“ die eigene Wichtigtuerei gehörig auf die Schippe und unterhält damit das Publikum auf ebenso clevere wie köstliche Weise. Ein wunderbar amüsanter Abend für alle, die das Theater lieben und ernst nehmen, ohne es zu ernst zu nehmen.” (Drehpunktkultur)